Bereits am ersten Tag des Jahres 2026 durfte ein glücklicher Sklave zum Dienst antreten. Ein glückseliges, allesfressendes Scheißhaus – so nenne ich ihn liebevoll – öffnete mir mit weit aufgerissenem Maul seine Pforten. Kein Zögern, kein Widerstand, nur pure, hingebungsvolle Bereitschaft.
Seit Jahren verrichtet er seinen Dienste mit Hingabe und natürlich bin ich nie zufrieden und verlange stetige Verbesserung. Tag für Tag, Stunde um Stunde rackert er sich ab – ausschließlich für mich. Er schluckt, was ich ihm gebe, ohne zu klagen, ohne zu zögern, ohne je eine Pause einzulegen. Ein beneidenswertes Schicksal, oder etwa nicht? Stell dir vor, du wärst an seiner Stelle.
Du spürst die Wärme, die Schwere, die Intimität jedes einzelnen Moments. Du nimmst auf, was von deiner Göttin kommt – direkt, ungefiltert, ohne Umwege. Du wirst zum geheimen Gefäß meiner Großzügigkeit, zum stillen Zeugen meiner Macht. Kein Mensch, kein Haustier, kein Möbelstück genießt diese Nähe. Nur du.
Der lebende, atmende, immer hungrige Mülleimer der Göttin. Manchmal frage ich mich, ob er es wirklich als Dienst empfindet – oder ob es längst zur Sucht geworden ist. Zu einer Form von Ekstase, die nur in völliger Unterwerfung entsteht. Er glänzt nicht, er duftet nicht nach Rosen, er steht nicht dekorativ in der Ecke. Er ist einfach da, geöffnet, wartend, dankbar.
01.01.2026 – der Tag, an dem ein neues Kapitel begann. Nicht mit Feuerwerk, nicht mit Vorsätzen, sondern mit einem stummen, feuchten „Ja, Göttin“. Wärst du gerne an seiner Stelle?
Würdest du dich mit derselben Selbstverständlichkeit öffnen? Würdest du alles nehmen, was ich dir schenke – ohne zu fragen, ohne zu bewerten, nur um mir zu dienen? Sag es mir oder besser: zeig es mir.
Deine Göttin wartet.
Maul auf.

| veröffentlicht am 06.01.2026 |
| mystsklave schrieb: | vor 3 Tage |
