Blackmail, die Königsdisziplin. Du bist schon drin.
Du liest das hier, und ich lache.
Nicht nett. Nicht versöhnlich. Ich lache, weil du schon wieder hier bist, mit hartem **** und feuchten Händen, und so tust, als würdest du noch entscheiden. Tust du nicht. Du scrollst auf meiner Seite, suchst nach dem Satz, der dich endlich erledigt, und genau den bekommst du jetzt.
Ich bin Mistress Nora Marinelli. Geldherrin. Blackmail-Herrin. Die Frau, vor der dein Kontostand schon kapituliert hat, bevor dein Kopf es zugibt. Du bist das Opfer. Dumm, geil, zahlungsfähig. Mehr brauche ich nicht.
Blackmail ist bei mir keine Spielerei für Weicheier, die ein bisschen „erniedrigt“ werden wollen und danach wieder in ihr kleines Leben zurückkrabbeln. Blackmail ist die Stelle, an der du aufhörst, so zu tun, als gehöre dir noch irgendetwas. Dein Name. Deine Mails. Deine schmutzigen Clips, in denen du bettelst, sabberst und spritzt, weil ich es dir befohlen habe. Dein Geld. Deine Ruhe. Alles meins, sobald du den Vertrag unterschreibst. Und du wirst unterschreiben. Du bist schon halb auf den Knien, während du das liest.
Ich muss nicht locken. Ihr stolpert selbst in die Falle, mit offenen Hosen und offener Geldbörse. Ein Tribut hier, ein Geständnis da, ein Foto, das du nie hättest schicken dürfen. Danach gehörst du mir. Nicht romantisch. Nicht fair. Endgültig.
Ich genieße es. Ich trinke etwas Teures, das du bezahlt hast, und sehe zu, wie du zitterst. Wie du rechnest. Wie du hoffst, dass ich gnädig bin. Bin ich nicht. Gnade ist für Leute, die mir egal sind. Du bist mir nicht egal. Du bist nützlich. Du bist der Trottel, der meine Tasche füllt, während er sich selbst in die Hand nimmt und meinen Namen stöhnt, als wäre das eine Ehre.
Ist es nicht. Es ist Erlaubnis. Und Erlaubnis kostet.
Dein Blackmail-Vertrag liegt bereit. Drin steht, was ich schon längst weiß: dass du schwach bist, dass du gehorchst, dass du zahlst, bis es wehtut, und dass du trotzdem wiederkommst. Nach der Unterschrift bist du fällig. Dann bestimme ich, wann du wichst, wann du aufhörst, wann du isst, was du isst, und wie viel von deinem erbärmlichen Gehalt auf meinem Konto landet, bevor du überhaupt den Mut hast, mich zu fragen.
Frag nicht. Überweise.
Ich werde dich nicht trösten. Ich werde dich nicht loben, außer es amüsiert mich. Ich werde zusehen, wie du kleiner wirst, schmutziger, abhängiger, und ich werde dabei lächeln. Schadenfroh. Arrogant. Genau so, wie du es brauchst, du Loser.
Dein bisheriges Leben ist vorbei, sobald du mir schreibst. Kein Smalltalk. Kein Verhandeln. Nur Tribut, Gehorsam und die süße, dreckige Panik, endlich jemandem zu gehören, der dich nicht respektiert.
Knie nieder. Zahl. Schweig.
Deine Blackmail-Herrin Mistress Nora Marinelli

