Ach, sieh an, da kommt er wieder angekrochen, der kleine Zahldepp Pimmelchen. Mit jedem Mal wird er höriger, devoter, erbärmlicher – ein wahrer Sklave seiner eigenen niederen Triebe.
Der arme Tropf liebt es geradezu, wenn man ihn mit der kühlen Überlegenheit einer echten Aristokratin behandelt. Er sehnt sich nach meiner Verachtung wie andere nach Zuneigung. Er kann mir einfach nicht widerstehen. Sobald ich den Raum betrete, mit meinen eleganten High Heels, die bei jedem Schritt ein herrschaftliches Klackern auf dem Marmor erzeugen, meinen perfekt sitzenden Nahtnylons, die meine langen Beine wie ein Kunstwerk umspielen, und natürlich dieser natürlichen, angeborenen Arroganz, die mir seit Generationen im **** liegt – da ist es um seinen kümmerlichen Verstand bereits geschehen.
Mit einem einzigen Fingerschnippen lasse ich ihn springen und der Trottel zahlt. Immer. Ohne zu zögern. Ohne zu murren. Er ist süchtig danach, süchtig nach der Demütigung, süchtig nach meiner Stimme, die ihn wie ein wertloses Insekt behandelt. Meine Füße, meine seidigen Nylons, meine unnahbare Präsenz – all das raubt ihm den letzten Rest von Würde, den er vielleicht einmal besessen haben mag.
Im Grunde genommen ist er für nichts anderes zu gebrauchen als für zwei simple, primitive Aufgaben: Zahlen und Dienen. Mehr intellektuelle oder menschliche Qualitäten darf man von solch einem Geschöpf wahrlich nicht erwarten.
Es bereitet mir ein ganz besonderes Vergnügen, ihn vorzuführen wie ein dressiertes Äffchen. Vor einer erlesenen Runde meiner aristokratischen Freundinnen, allesamt Damen von Stand und erlesenster Herkunft, lasse ich ihn seine Kunststücke vollführen. Er kniet, er dankt, er zahlt – und wir lachen. Ein leises, kultiviertes, überlegenes Lachen, das ihn noch tiefer in seine devote Verzückung stürzt.
Sie sehen ihn an wie ein kurioses Spielzeug, das man sich hält, weil es so wunderbar abgerichtet ist. Und er? Er genießt jede Sekunde seiner Erniedrigung, weil er weiß: Nur in meiner Gegenwart, nur unter meinem hochhackigen Absatz, nur als mein persönlicher, zahlender Fußabtreter darf er existieren.
Wie erbärmlich und wie herrlich unterhaltsam.
***WUNSCHCLIP FÜR PIMMELCHEN***